Man nehme einen preiswerten Bodenbelag, ritze mit einem möglichst scharfkantigen Gegenstand Linien hinein, bestreiche es mit Druckerfarbe nach Wahl und lasse diese von einer großen Walze aufs Papier pressen. Fertig ist das Kunstwerk hergestellt im Hochdruckverfahren des Linolschnitts. Ein Verfahren, dessen Beschreibung sich so unsexy liest wie „polymerisiertes Linoxin“ und leider genauso riecht. Was genau macht den Reiz dieser Technik aus, deren Gestaltungsparameter sich auf den ersten Blick auf schwarz/weiß und Linie/Fläche zu beschränken scheinen?
In unserem Workshop zeige ich Dir, wie Du die beschränkten Mittel kreativ ausreizt und im Druck durch geschicktes Rastern mehr Tiefe durch Graustufen erzeugen kannst. Aus Fotografien gestaltest du eine Collage, die du anschließend mit der erlernten Technik als Linolschnitt umsetzt.